Der Vorstand der Jungen Union Kreisverband Rastatt ist sich einig, dass Deutschland das Pariser Klimaschutzabkommen nur einhalten kann, wenn Maßnahmen auf allen Ebenen getroffen werden um CO² einzusparen. Daher kommt den Kommunen als unterste Verwaltungsebene eine Entscheidende Rolle zu.

Um Energie und damit CO² einzusparen, fordern die Nachwuchspolitiker alle Kommunen im Landkreis Rastatt auf, bis 2025 ihre komplette Straßenbeleuchtung und die Innenbeleuchtung Kommunaler Gebäude wie Rathäuser, Schulen oder Sporthallen ausnahmslos auf LED-Technik umzurüsten. Dasselbe gelte für die Umrüstung von Heizungsanlagen kommunaler Gebäude auf moderne CO² Neutrale Varianten wie Wärmepumpen.
Da diese Maßnahmen sich nach einigen Jahren durch den eingesparten Strom auch finanziell für die Kommunen lohnen, darf auch nicht vor der Aufnahme von Krediten zur Finanzierung zurückgeschreckt werden, insbesondere in Zeiten von Niedrigzinsen.
Der stellv. Kreisvorsitzender Elias Heid fordert: „Auch über die Installation von Solaranlagen auf Kommunalen Gebäuden muss wieder Nachgedacht werden.“
Um die Mobilitätswende voranzutreiben, fordern die Politiker der Jungen Union, ein flächendeckendes Netz von Ladestationen für Elektroautos aufzubauen. Auf eintausend Einwohner soll jeweils mindestens eine Ladestation kommen. Das entspricht in etwa der Zahl von mindestens 230 für den kompletten Landkreis Rastatt. Auch für Brennstoffzellenautos sollte es eine Wasserstofftankstelle im Landkreis Rastatt geben.
Der Kreisvorstand stellt sich entschieden, bis die Elektromobilität mit ihrer dafür benötigten Infrastruktur in Breite der Bevölkerung erreicht hat, gegen eine Erhöhung der Energiesteuer auf fossile Kraftstoffe wie Diesel oder Benzin.
„Ein Auto mit Verbrennungsmotor ist in einer ländlichen Region, im Vergleich zur Stadt, zurzeit noch unverzichtbar.“, so der mehrheitliche Tenor bei den jungen Christdemokraten im Kreisverband Rastatt.

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