Junge Union Rastatt lehnt die Forderung der SPD-Vorsitzenden Esken nach einem generellen Tempolimit auf Autobahnen entschieden ab

Ein generelles Tempolimit auf Bundesautobahnen wäre ein tiefer Eingriff in die Freiheit des Autofahrers und erzeuge keinen Mehrwert an Verkehrssicherheit und Umweltschutz, so der einstimmige Tenor im Vorstand der Jungen Union Kreisverbandes Rastatt.

Ein Tempolimit würde weder den CO² Ausstoß noch die Unfallzahlen auf deutschen Autobahnen signifikant verringern. Auf Autobahnen ohne Tempolimit ereignen sich nicht mehr Unfälle, als auf Autobahnen mit einer Geschwindigkeitsbegrenzung, das belegen aktuelle Zahlen des ADAC. Auch der CO² Ausstoß würde durch ein generelles Tempolimit von 120 km/h nicht signifikant verringert werden, das belegen aktuelle Studien des Umweltbundesamtes.

Der Kreisvorsitzende Elias Heid aus Durmersheim ist verärgert: „Die SPD versucht die Debatte wieder neu aufzulegen, damit ihre eigene völlige Inhaltsleere nicht weiter auffällt. Wir als Union dürfen uns davon nicht treiben lassen!“.

Der Ausdruck „Autobahn approved“ ist weltweit bekannt als ein Qualitätssiegel für deutsche Autos und würde durch ein generelles Tempolimit deutlich an Ausstrahlungskraft verlieren. Dies kann dazu führen, dass die deutschen Autobauer weniger Autos weltweit absetzen. Daimler ist bei uns im Großraum Karlsruhe größter Arbeitgeber, dort werden dann aufgrund gesunkener Absatzzahlen unnötigerweise Arbeitsplätze gefährdet.

Nicht zu vergessen ist auch das Freiheitsgefühl, welches auf Autobahnabschnitten ohne Tempolimit erfahrbar ist. Der JU Kreisverband Rastatt setzt sich dafür ein, dass es auch in Zukunft weiter heißt „Freie Fahrt für freie Bürger“.

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